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Tobias Scheible
Referent, Autor & Softwareingenieur

Datum: Sonntag, 28. Oktober 2012

Autor: Tobias Scheible

Kommentar(e): 5 Kommentare

Kategorie: Infografiken

Tags: App, Infografik, Mobile Web, Responsive Webdesign, Smartphone, Surface, Tablet, Web-Entwicklung

Mobile Web – Welcher ist der beste Weg?

Smartphones und Tablets dominieren momentan viele News-Seiten. Besonders der bevorstehende Start des Microsoft Surface ist sehr prominent vertreten. Da kann man fast schon vergessen, dass es noch normale PCs gibt. Daher müssen Unternehmen eine Strategie entwickeln, wie ihre Inhalte auf die mobilen Endgeräte kommen. Aber die Frage ist, was ist sinnvoller? – eine Mobile App oder eine mobile Website?

Eine native App bedeutet ein intensiveres Erlebnis für den Benutzer, da sie meist schneller und leichter zu bedienen ist, denn die Benutzer interagieren in einem gewohnten Umfeld. Durch die Installation sind die Apps immer verfügbar, können offline genutzt werden und auf die Hardware (zum Beispiel die Kamera) direkt zugreifen. Allerdings sind sie aufwendiger zu entwickeln und müssen für die mobilen Betriebssysteme neu entwickelt werden.

Mobile Websites hingegen können einfach entwickelt werden, wenn Web-Development-Know- how bereits vorhanden ist. Mit der entsprechenden Technik funktionieren sie auf vielen Plattformen nahezu identisch und können sehr einfach aktualisiert werden und über Links schneller verbreitet werden.

Für alle, die in diesem Dilemma der Entscheidung feststecken, ist die Infografik von MDG Advertising eine erste Entscheidungshilfe:

Mobile Strategie Infografik
Infografik mobile Web Strategie
Mobile Strategie Infografik Infografik mobile Web Strategie – Mobile Web oder Mobile App?

Ich persönlich bevorzuge die Mobile Web Strategie, da die einmalige Entwicklung viel Zeit spart und ein durchgängiges Nutzungserlebnis auf allen Geräten möglich ist. Allerdings braucht man das entsprechende Know-how, um alle Kniffe korrekt anwenden zu können. Bei der Planung braucht man das notwendige Verständnis, um über alle Geräteklassen hinweg konzipieren und planen zu können. Einen guten Überblick über das Thema Responsive Webdesign bietet der Artikel “Die 3 Säulen des Responsive Webdesigns” von Dennis Herzberger. Und bei Designmodo gibt es 50 sehenswerte Responsive Webdesign Umsetzungen.

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Über Tobias Scheible

Tobias Scheible

Tobias Scheible arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule Albstadt-Sigmaringen am Institut für wissenschaftliche Weiterbildung. Dort arbeitet er am Projekt „Open C3S - Open Competence Center for Cyber Security“ und entwickelt unter anderem das Studienmodul „Cloud Computing“ für den berufsbegleitenden Master-Studiengang IT-Governance, Risk and Compliance Management. Außerdem ist er begeisterter Web-Entwickler und realisiert bereits seit über 15 Jahre Web-Projekte.

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Kommentare

Nils

Ich stecke momentam genau in diesem Dilemma. Dein Artikel hat mir weiter geholfen.

Danke

Julia

Interessanter Artikel, ich denke dass Firmen beide Lösungen zur Anwendung bringen sollten. Letztendlich kommt es auf den Nutzer an. Ich bevorzuge z.B. was das Internet angeht immer noch den traditionellen PC und benutze keine Apps.

Chris

Cool, habe gerade nach einer solchen Infografik gesucht. Zum Artikel: Aus der Praxis ergibt sich, denke ich, ganz schnell das Ergebnis, dass eine APP bei weitem nicht das Potential hat, dass sich hinter einer für mobile Endgeräte optimierten Website verbirgt. Wenn ich bei verschiedenen Projekten in Google Analytics auf die mobilen Zugriffszahlen schaue, so wird klar, dass diese Zahlen derart steigen, dass hier vor allem im E-Commerce massive Wachstumsraten drin sind. Also – hier ist die saubere langfristige Lösung ganz klar responsive.

Ansonsten Kompliment für die lesenswerten Artikel!

Sarah

Ich denke auch, dass es sinnvoll ist, beide Lösungen im Hinterkopf zu behalten. Es kommt darauf an, welche Anforderungen eine Firma an ihren mobilen Auftritt hat und welche Nutzer angesprochen werden sollen. Wenn sie sich nur im mobilen Internet präsentieren will, dann ist eine auf mobile Geräte optimierte Website sicher angebracht. Andererseits mag zwar die App Entwicklung von nativen Apps aufwendiger sein, jedoch bietet sie auch mehr Möglichkeiten: Zum Beispiel könnte ein QR-Code-Scanner in einer nativen App sehr nützlich sein, wenn sich das Unternehmen auf einer Messe präsentiert und weiterführende Informationen über ihre Produkte einblenden möchte.

Responsive Webdesign Projekt: hs-textil.eu (Case Study) › scheible.it - Tobias Scheible

[…] an allen Produkten ein Hangtag mit einem QR-Code befestigt ist, lag von Anfang der Fokus auf einer mobilen Website. Das Ziel war, den Hintergrund zu diesem Studenten-Projekt vorzustellen und über die lokale […]

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