Der MalDuino ist ein kleines Board mit USB-Anschluss, das speziell für BadUSB-Angriffe entwickelt worden ist und damit Tastatureingaben simulieren kann. Zwei Varianten - Lite und Elite – werden angeboten. Die Elite-Variante besitzt mehrere Schalter, womit aus mehreren vorbereiteten BadUSB-Angriffen ausgewählt werden kann.
Der USB-Controller des Digispark kann als virtuelle Tastatur fungieren, damit lassen sich mit dem Arduino-kompatiblen Board BadUSB-Angriffsszenarien realisieren. Gleichzeitig ist er kleiner und günstiger als der bekannte Rubber Ducky.
Der Rubber Ducky, ein BadUSB-Tool des Anbieters Hak5, sieht aus wie ein gewöhnlicher USB-Stick. Im Inneren befindet sich aber eine spezielle Hardware. Durch die Verwendung des sehr einfachen Ducky Scripts hat diese Hacking Hardware eine große Verbreitung gefunden und den BadUSB-Angriff populär gemacht.
Mit BadUSB werden USB-Geräte bezeichnet, die z.B. mit einer virtuellen Tastatur bösartige Befehle auf einem Rechner ausführen können. Dabei kann es sich um USB-Geräte mit veränderter Firmware oder um darauf spezialisierte Microcontroller handeln. Durch die weite Verbreitung der USB-Schnittstelle und die Tarnung als Eingabegeräte können BadUSB-Angriffe nur schwer verhindert werden und gleichzeitig kann ein großer Schaden angerichtet werden.
Auch das Monitorsignal lässt sich mit Hacking Hardware heimlich aufzeichnen. Dazu wird ein Adapter zwischen dem Rechner und dem Monitor angeschlossen: der Screenlogger. Er speichert alle paar Sekunden einen Screenshot des angezeigten Bildes.
Ein Keylogger wird von Angreifern verwendet, um jeden Tastendruck, der auf der Tastatur eines Computers eingegeben wird, aufzuzeichnen. Keylogger können als Hard- oder Software realisiert werden. Einige Modell verfügen sogar über WiFi Verbindung.
Logger können von Cyberkriminellen eingesetzt werden, um Tastatureingaben oder Bildschirmausgaben unbemerkt aufzuzeichnen. Die Bandbreite reicht dabei von Software (Spyware-Tools) über USB-Adapter bis hin zu Hardware-Keyloggern mit WiFi. Darüber hinaus gibt es Screenlogger, die zwischen dem Rechner und dem Monitor angeschlossen werden, um alle Ausgaben mit aufzuzeichnen.
Um die Positionen eines Gegenstandes oder einer Person zu ermitteln, können Positions-Tracker verwendet werden. Hierbei wird per GPS eine Ortung durchgeführt und per Mobilfunk die Position an einen Empfänger übermittelt.
Spionagekameras sind kleine Geräte mit einer Minilinse. Es gibt sie in vielen unterschiedlichen Erscheinungsformen. Sie werden zum Beispiel in Form von Kugelschreibern, Brillengestellen oder Feuerzeugen hergestellt. Mit ihnen können Videoaufzeichnung unbemerkt angefertigt werden.
Nachdem ich im vorherigen Artikel die Spionage Gadgets Mini-Aufnahmegeräte vorgestellt habe, betrachten wir nun GSM-Aufnahmegeräte. Es sind ebenfalls sehr kleine Geräte, die aber anstatt eines Speichers ein GSM-Modem integriert haben. Damit können Gespräche über das Mobilfunknetz weltweit mitgehört werden.