Die Macher hinter der Kali-Linux-Distribution waren wieder fleißig und haben die Version 2022.3 veröffentlicht. Neben der Unterstützung von neuen Tools hat sich im Hintergrund auch wieder viel getan. Besonders spannend finde ich die Integration des Test Lab Environment.
Spraykatz ist ein Tool, das ohne jegliche Vorgabe in der Lage ist, Anmeldedaten auf Windows-Rechnern und großen Active Directory-Umgebungen abzurufen. Spraykatz verwendet andere Programme, um den Prozess der Extraktion von Passwörtern und Hashes zu automatisieren.
Der Reverse Proxy Grapher ist ein nützliches kleines Tool, das einen übersichtlichen Graphen erzeugt, der einen Reverse-Proxy-Fluss illustriert. Damit kann unter Kali Linux die Topologie eines Netzwerks grafisch dargestellt werden.
Mit dem Tool truffleHog können Git-Repositories nach Secrets durchsuchen, die versehentlich übertragen wurden. Zusätzlich gräbt es sich tief in die Commit-Historie und Branche ein.
Der Proxmark gilt als das Schweizer Armeemesser der RFID-Tools, das mit vielen RFID-Tags und -Systemen kompatibel ist. Mittels der gleichnamigen Software Proxmark3 können RFID-Tags effektiv analysiert werden.
Mittels OSINT werden Informationen aus frei verfügbaren Quellen gesammelt. Mit dem Tool Maryam steht dabei ein leistungsfähiges Werkzeug zur Verfügung, mit dem verschiedene Quellen komfortabel durchsucht werden können.
Einzelne Hashes können nicht eindeutig identifiziert werden, da es verschiedene Hashalgorithmen gibt. Mit dem Tool Name-That-Hash können Sie schnell eine Übersicht generieren, welche Hashalgorithmen infrage kommen könnten.
Ja, wir haben schon 2022 - aber die neuen Versionen von Kali Linux erscheinen immer am Ende des Quartals und ich bin bisher noch nicht dazu gekommen darüber zu schreiben. Neu ist eine bessere Unterstützung für verschiedene Plattformen, eine überarbeitete Optik und natürlich neue Tools.
Mit dem Tool WPA_Sycophant ist es möglich, einen Login per Extensible Authentication Protocol (EAP) über einen bösartigen Access Point an einen legitimen Access Point als Relay weiterzuleiten, um den Verbindungsaufbau zu protokollieren.
Durch die vielen automatisierten Scans, die Angreifer ständig durchführen, werden verwaiste DNS-Einträge auf nicht mehr existierende Subdomains aufgespürt. Mit dem Tool Subjack können Sie unter Kali Linux nach verwundbaren Subdomains suchen. Dies sollte bei keinem Penetrationstest fehlen.