Auf der Konferenz Internet Security Days in Brühl hielt ich einen Vortrag zum Thema Deanonymisierung. Darin gab ich einen Überblick über das Themenfeld und beschrieb Gründe, warum Deanonymisierung eingesetzt wird. Anhand von Beispielen demonstrierte ich, wie vermeintlich anonymisierte Daten durch die Kombination aus verschiedenen Quellen wieder aggregiert werden können. Wie versprochen, gibt es hier wieder den kompletten Vortrag.
Website Profiling kann eingesetzt werden, um vermeintlich anonyme Websites einem Betreiber bzw. Entwickler zuzuordnen. Dazu werden die relevanten Merkmale einer Website extrahiert und ein eindeutiges Profil erzeugt. Dieses Profil kann daraufhin mit anderen Seiten verglichen werden und so eine Zuordnung erfolgen.
Das Darknet im Tor-Netzwerk polarisiert und steht häufig im Fokus der medialen Berichterstattung über Cyberkriminelle. Mit diesem speziellen Netzwerk kann eine anonymere Nutzung des Internets erfolgen, allerdings existieren auch hier verschiedene Möglichkeiten zur Deanonymisierung. Besonders Ermittlungsbehörden haben hier häufig großes Interesse, Maßnahmen zur Deanonymisierung durchzuführen.
Um personenbezogene Daten weiter verarbeiten zu können, werden Daten zur Feststellung der Identität unkenntlich gemacht – entweder durch Pseudonymisierung oder Anonymisierung. Der Versuch, diese Daten wieder einer bestimmten Person zuzuordnen, wird Deanonymisierung genannt.
Bei den Internet Security Days 2017 treffen sich am 28. & 29. September in Köln zum mittlerweile siebten Mal Experten für Internetsicherheit, um sich tiefgreifend über neue Entwicklungen zu informieren und auszutauschen. Und ich bin mit einem Vortrag zum Thema „Deanonymisierung - Grenzen und Möglichkeiten“ mit dabei.
Als Vorbereitung auf meinen Vortrag „Deanonymisierung - Grenzen und Möglichkeiten“, den ich auf der Konferenz „Internet Security Days 2017“ am 28. September halten werde, schreibe ich diese Artikelserie.
Sigmaringen statt, diesmal im Alten Schlachthof. Der Abend stand unter dem Motto „Ich glaube nichts mehr“, und ich wurde eingeladen, einen Impulsvortrag zum Thema „Fake News & Social Engineering“ zu halten.
Die DFRWS ist die führende Konferenz im Bereich digitaler Forensik und die Abkürzung steht für Digital Forensic Research Workshop. Jeden Herbst findet die Konferenz in den USA statt und im Frühling im europäischen Raum. In diesem Jahr wird sie vom 21. bis zum 23. März 2017 in Süddeutschland ausgerichtet, nämlich in Überlingen am Bodensee. Diesmal bin ich nicht nur als Besucher auf der Konferenz, sondern im Organisationsteam.
Der kompetente Umgang mit Medien spielt eine wichtige Rolle, gerade wenn potentielle Gefahren selbstständig erkannt werden sollen. Das Technische Gymnasium Balingen führte daher für die elften Klassenstufen einen speziellen Medientag ein, um den Schülerinnen und Schülern verschiedene Themen aus diesem Bereich näher zu bringen und lud hierzu Experten ein. Das Gymnasium bat mich, ebenfalls einen Themenblock zu übernehmen. Für mich war es sehr spannend, Schülerinnen und Schüler anstatt Studierenden zu unterrichten.
Gute Lehre ist der Grundpfeiler einer jeden Bildungseinrichtung. Deshalb finden an Hochschulen und Universitäten regelmäßig Austauschtage statt. Der jährliche Tag der Lehre der Hochschule Albstadt-Sigmaringen fand in diesem Jahr in der Technologiewerkstatt in Albstadt-Tailfingen statt. Zusammen mit Prof. Manuela Bräuning hielt ich einen Vortrag zum Thema Smart Teaching Tools.