Tobias Scheible
Web-Entwickler, Ingenieur & Dozent

Datum: Freitag, 21. Januar 2011

Autor: Tobias Scheible

Kommentar(e): 1 Kommentare

Kategorie: Aktuelles

Tags: Foto, Idee, Maske, fotografieren

Foto-Technik – anders fotografieren

Warum sind Fotos eigentlich immer rechteckig? Klar, das Format der Fotos entspricht grob unserem Sichtfeld und dies benutzt man ja auch bei Bildschirmen und gemalten Bildern. Aber kann man nicht gleich „anders“ fotografieren?

Foto im Raster ausgerichtet
Web-Site Layout und Entwurf
Foto im Raster ausgerichtet Web-Site Layout und Entwurf

Bei Web-Projekten stoße ich öfters auf das Problem, dass Fotos ein ganz bestimmtes Format benötigen. Zum Beispiel sehr lange, aber schmale Fotos für den Header. Oftmals werden dazu verschiedene Fotos gesucht und in eine Photoshop-Vorlage eingebunden. Und so wird getestet, ob der nun ausgewählte Bildausschnitt die entsprechenden Informationen noch transportiert. Spannender wird das Ganze, wenn diese Fotos von einem Fotograf erstellt werden. Dann muss dem Fotograf erklärt werden, welcher Ausschnitt genau benötigt wird. Oftmals wird dann noch ein Ausdruck des Layouts mitgenommen.

Eine Herausforderung sind Hintergrundfotos für Web-Sites, die mehrere unabhängige Bereiche haben. Die Fotos befinden sich dann komplett im Hintergrund und werden an mehreren Stellen von Inhaltselementen verdeckt. Super klasse wäre es, wenn man diese Bereiche beim Fotografieren bereits einblenden könnte. Zum Beispiel mit einer individuellen Maske, die direkt in der Kamera verwendet wird.

Maske für Fotos
Foto mit eingeblendeter Maske
Maske für Fotos Foto mit eingeblendeter Maske

Diese selbst erstellte Maske könnte zum Beispiel eine PNG-Datei mit Transparenz sein, die im Display eingeblendet wird. Diese würde sich dann über das angezeigte Bild legen und so die benötigten Bereiche abdecken. Dadurch erhält man immer die gewünschte Perspektive. Zwar funktioniert das nicht mehr mit dem Sucher von Spiegelreflexkameras, aber der immer häufiger anzutreffende „Live-View“ Modus ist dafür natürlich wie geschaffen, genauso wie alle anderen kompakten Digitalkameras. Das würde sicher einige spannende Perspektiven ermöglichen und das gezielte Fotografieren für Projekte deutlich vereinfachen. Dadurch hätte man dann das Layout mit dem entsprechenden Raster ständig „vor Augen“.

Auch künstlerisch kann man diese Idee sicher nutzen. Zum Beispiel kann ich mir eine Ausstellung vorstellen, bei der alle Fotos rund sind. Das würde eine ganz neue und spannende Sichtweise auf einige Dinge werfen. Auf dem Handy gibt es diese Funktion schon zum Teil. Ich hab mal eine Anwendung gesehen, die Fotorahmen beim Fotografieren einblendet und anschließend in die Fotos einfügt. Genauso eine Funktion könnte man dafür verwenden. Diese Funktion für Spiegelreflexkameras fehlt nur noch.

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Über Tobias Scheible

Tobias Scheible

Tobias Scheible arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule Albstadt-Sigmaringen. Dort ist er als Autor und e-Tutor im Masterstudiengang Digitale Forensik tätig und leite im Bachelorstudiengang IT Security Praktika rund um das Thema Informationssicherheit. Darüber hinaus ist er Mitinitiator des Kompetenzzentrums Cyber Security Lab, welches Forschungsprojekte auf dem Gebiet der IT-Sicherheit koordiniert. Zusätzlich hält er Vorträge und Workshops zu aktuellen Themen der IT-Sicherheit.

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Kommentare

Ingo Feldmann

Guten Tag Herr Scheible,

ein sehr interessanter Artikel! Wissen Sie zufällig, ob es diese Funktion als Android-App für mein Samsung Galaxy Handy zu beziehen ist? Ich würde dies sehr gerne verwenden und mich freuen, wenn Sie sich bei mir melden würden.

Vielen Dank für die Artikel, keep up the good work!
Ingo Feldmann

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