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Tobias Scheible
Autor, Referent & IT-Sicherheitsexperte
Wie man einen Shitstorm macht

Datum: Donnerstag, 23. August 2012

Autor: Tobias Scheible

Kommentar(e): 9 Kommentare

Kategorie: Infografiken

Tags: Facebook, Social Media, YouTube, Blog, Konkurrenz, Shitstrom, Social, Twitter

Infografik – Wie man einen Sturm macht

Allerspätestens seit der Schufa-Facebook-Affäre ist der Begriff Shitstorm salonfähig geworden. Dass solch ein „Sturm der Entrüstung“ natürlich auch gezielt initiiert und als Werkzeug verwendet werden kann, sollte jedem klar sein. Jetzt haben die beiden Social-Media-Experten Daniel Graf und Dominik Ryser eine kleine Anleitung für solch ein „Handwerk“ veröffentlicht.

Die nachfolgende Infografik ist eine nette kleinen Anleitung für einen Shitstrom:

Wie man einen Shitstorm macht (Infografik)
Infografik: Wie man einen Shitstorm macht
Wie man einen Shitstorm macht (Infografik) Wie man einen Shitstorm macht Infografik

Quelle: Feinheit

Mehr dazu gibt es im Blog-Beitrag „Shitstorm: wie man provoziert und reagiert“ auf  Bernetblog.

via Golem

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Über Tobias Scheible

Tobias Scheible

Tobias Scheible arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule Albstadt-Sigmaringen. Dort ist er als Autor und e-Tutor im Masterstudiengang Digitale Forensik tätig und leite im Bachelorstudiengang IT Security Praktika rund um das Thema Informationssicherheit. Darüber hinaus ist er Mitinitiator des Kompetenzzentrums Cyber Security Lab, welches Forschungsprojekte auf dem Gebiet der IT-Sicherheit koordiniert. Zusätzlich hält er Vorträge und Workshops zu aktuellen Themen der IT-Sicherheit.

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Kommentare

Jörn

Sehr schöne Grafiken. Und irgendwie ganz schön gemein. 🙂 Vor kurzem ging ja die Geschichte der schwedischen Grafikfirma um, die einen Fake-Shitstorm auf Apple losließ. Das Ganze war vor allem wohl eine PR-Aktion für die Firma, denke ich. Jedenfalls ging die ganze Sache laut der Firma von einer Schraubenzeichung aus, die man plus zweideutigem Satz in ein Social Media stellte, was sich dann verselbständigt haben soll.

Berlin Blog

Hmmm ich weiß nicht, was ich von dem Shitstorm-Kram halten soll! Anscheinend gibt es Leute die sind ein bisschen frustriert und brauchen Aufmerksamkeit. Und die bekommen sie wenn sie ein Shitstorm lostreten!

Claudia

Hallo, sehr interessante Infografik. Glaube aber das man so ein „Shitstorm“ nur schwer fabrizieren kann. Da müssen schon die Interessen von vielen Leuten in Gefahr sein um sowas auszulösen.

Mir ist allerdings aufgefallen das Sie eine „Gema-Facebook-Affäre“ nennen jedoch zu einer „Schufa-Facebook-Affäre“ verlinken. Schufa und Gema sind beide unbeliebt aber mir ist nicht sicher ob die Verwechslung absichtlich ist.

Tobias Scheible

Hallo Claudia,

dankeschön für den Hinweis. Da hab ich wohl in der Hitze des Gefechts etwas verwechselt. Ist korrigiert 😉

Grüße
Tobias

Peter Heck

Ein richtig geiler Artikel 😀

Cordula

Schade ist ja wirklich, das manche Unternehmen erst reagieren, wenn so ein Shitstorm über sie hereinbricht oder man sich öffentlich beschwert. Hab das das eine oder andere mal gesehen, das wenn man sich öffentlich über Facebook und co beschwert, man schneller Hilfe bekommt als über den Kundenservice.

Veronika

Ein Shitstorm sollte nur das letzte Mittel sein, gerade für kleine Unternehmen hängen Existenz daran. Aber ansonsten muss ich Cordula beipflichten – wenns gar nicht anders geht ist ein Shitstorm ein gutes Mittel um nachzutreten. LG aus München, Vroni.

Ines

Tja, ist der Shitstorm nur ein kurzlebiger Trend oder ein Phänomen, auf das wir uns nun dauerhaft werden einstellen müssen? Er ist ganz klar ein moderner Ausdruck der Meinungsfreiheit und irgendwo auch der Anteilnahme. Aber ich denke, dass sich das ganze Konzept doch bald schon wieder totlaufen wird. Künstlich erzeugte Shitstorms zwecks Eigenwerbung, wie oben erwähnt, werden sowieso stets relativ schnell wieder abflauen, dabei jedoch der Shitstorm-Bewegung im Web immer mehr Wind aus den Segeln nehmen. Ich denke, dass demnächst jeder kleine Pups, der irgendwem nicht passt, einen kleinen Shitstorm auslösen wird und die Ursachen für diese intermeidalen Wutausbrüche zunehmend trivialer werden – bis sie irgendwann schließlich ganz an Relevanz verloren haben werden und der Shitstorm an sich nur noch heiße Luft sein wird. Zuerst sind echte Skandale der Auslöser, dann nur noch ganz kleine Skandale und irgendwann Belanglosigkeiten, die niemanden mehr interessieren. Dann kommt wieder irgendein ein neuer medialer Protest-Trend.

Jens

Haha! Es gibt ja wirklich Infografiken und Anleitungen für alles. 🙂 Auch wenn der Artikel schon etwas älter ist: Das Thema Shitstorm ist immernoch aktuell. Allerdings ist es wohl weniger für Unternehmen ein Mittel für das Onlinemarketing… man kann es eher für Blogger nutzen, denke ich… und ich denke, man sollte bestimmte Themen als Auslöser für den Shitstorm ausklammern. Einige finde ich ethisch nicht vertretbar.…

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